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Flächen & Mauern

Sollen Einfahrten, Höfe, Terrassen und Wege gestaltet werden, kommt schnell die Frage nach dem richtigen Material auf. Aus dem Effeff beantworten lässt diese sich aber nicht. Klinker, Beton, Keramik, Holz, WPC, Naturstein – die Optionen sind vielfältig, die Vorteile unterschiedlich. Elegante Platten, kreative Pflasterflächen, massive Mauern und natürliche Hölzer zaubern Strukturen und Flächenbilder, an denen sich das Auge nicht sattsehen kann.

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Bodenaufbau für Pflaster- und Plattenbeläge

Bodenaufbau für Pflaster- und Plattenbeläge

Bevor es an die Verlegung des gewünschten Belages geht, muss die Untergrundvorbereitung erfolgen. Die Belagsart, der Einsatzort, der Nutzungsgrad und die Struktur des Bodens entscheiden darüber, welcher Untergrund erforderlich ist und welche Flächenentwässerungsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Ein Gefälle von 2 % ist nötig, um Staunässe zu vermeiden und Wasserflecken und Frostschäden zu verhindern. Holen Sie sich Unterstützung vom Profi!

    Ungebundene Bauweise

    Unter dieser Bauweise versteht man die flexible, einfache Verlegung auf Kies/Splitt oder die Verlegung im Komplettsystem auf Stelzlagern. In beiden Fällen entsteht eine zweite Entwässerungsebene und die Platten sind später wiederverwendbar. Kies und Splitt sind preiswert und sorgen dafür, dass das Regenwasser gut versickern kann. Stelzlager punkten mit einer geringen Untergrundbelastung und dem Ausgleich von Höhenunterschieden.

    Gebundene Bauweise

    Bei der gebundenen Bauweise kommen Bettungsmörtel und Fugenfüller zum Einsatz, um eine oder mehrere Tragschichten mit dem Belag zu einer festen Einheit zu verbinden. Es entsteht eine geschlossene, ebene sowie trittsichere Fläche, die eine Verschiebung der Platten und Unkrautbewuchs verhindert. Die Wahl des Fugenmaterials entscheidet darüber, ob die versiegelte Fläche wasserdurchlässig oder wasserundurchlässig ist.

    Unterkonstruktion für Holzterrassen

    Unterkonstruktion für Holzterrassen

    Die Unterkonstruktion ist die Basis jeder Holzterrasse. Sie fixiert die Dielen und sorgt für ausreichend Belüftung. Welche Art von Unterkonstruktion verwendet wird, hängt neben der Untergrundbeschaffenheit auch vom Budget und der Dielenauswahl ab.

    Unterkonstruktionen aus Harthölzern sind günstig, Stahl- oder Aluminiumstreben versprechen hingegen lange Haltbarkeit und Stabilität. Eine feste, ebene Fläche, ein 2 %-iges Gefälle sowie ein ausreichender Balkenabstand sind absolute Grundvoraussetzungen.

      Unbefestigte Flächen

      Speziell vorgeformte Fundamentsteine werden im festgelegten Abstand zueinander auf Splitt oder Sand verteilt und mit Latten bestückt. Die Latten fungieren als Brücke zwischen den Steinen und bilden die Grundlage (Punktfundament), auf welche die Dielen geschraubt werden. Die Latten können aufgrund der vorgeformten Steine nicht verrutschen, unebene Flächen lassen sich leicht ausgleichen und das Holz ist gut geschützt, da kein Bodenkontakt besteht.

      Befestigte Flächen

      Ist bereits ein fester, ebener Untergrund vorhanden, beispielsweise eine betonierte Fläche, können die Harthölzer oder Schienen der Unterkonstruktion einfach verlegt und miteinander verschraubt bzw. eingeklickt werden. Aufgrund des direkten Bodenkontakts ist die Verwendung von Terrassenpads ratsam. Sie schützen vor Wasserschäden. Die Dielen werden direkt auf den Latten bzw. Schienen befestigt.


      Pflasterklinker

      Pflasterklinker sind eine gute Alternative zum grauen Betonstein und den vergleichsweise teuren Natursteinen. Die hart gebrannten Ziegel halten ein Leben lang und sind in vielen kräftig leuchtenden Farben erhältlich. Neben den klassischen roten Ziegeltönen gibt es die pflegeleichten Pflasterklinker auch in dunklen Trendfarben und erdigen Kolorierungen.

      Ihre Tradition reicht weit zurück: In Norddeutschland gelten die tonhaltigen Klinker noch heute als das am meisten verwendete Baumaterial, sowohl für Pflasterflächen als auch für Fassaden. Dank einer Vielzahl an Verlegearten können Terrassen, Einfahrten oder Höfe sehr individuell mit Pflasterklinkern gestaltet werden.


      Beton

      Belastbar, langlebig, witterungsbeständig – das ist Beton und dafür wird das Material geschätzt. Jetzt erlebt Beton eine Renaissance, was die Gestaltung im Außenbereich anbelangt, und ist beliebter denn je. Lassen Sie sich von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, Strukturen, Körnungen, Farben und Facetten des Materials begeistern!

      Pflasterbeläge

      Pflastersteine sind verschleißbeständig und robust. Sie eignen sich wunderbar, um Wege, Einfahrten oder Terrassen zu gestalten. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen lassen sich vielfältige Optiken erzielen.

      Eine wassergestrahlte Oberfläche wirkt sehr fein; maschinell gealterte Oberflächen mit gebrochenen Kanten dagegen antik. Neben dem günstigen Anschaffungspreis spricht die umweltfreundliche Herstellung und der Nachhaltigkeitsaspekt für Pflastersteine aus Beton.

      Plattenbeläge

      Beton – eine Alternative zu Holz, Schiefer oder gar Marmor? Absolut! Elemente aus Beton und Granitkeramik sind langlebig und sehen den Originalen dank eines Hightech-Druckverfahrens beeindruckend ähnlich. Betonplatten bieten daher unzählige Möglichkeiten zur Umsetzung Ihrer gestalterischen Ideen.

      Eine regelmäßig erneuerte Versiegelung schützt die Beläge vor Kratzern, Moos und Kalk. Die Reinigung erfolgt schnell und einfach durch Abfegen oder Abschrubben – das Aussehen der Platten bleibt so lange Zeit erhalten.

      Verlegebilder

      Die Anordnung des gewählten Belages ist ein entscheidender Faktor für die Gesamtwirkung der Fläche. Ein gleichmäßiger Verband vermittelt einen ruhigen Eindruck, während eine unregelmäßige Anordnung weniger flächig und lebendiger erscheint.

      Verlegung

      Betonpflaster oder -platten werden in der Regel in ungebundener Bauweise verlegt. Der aus Splitt, Kies oder Brechsand bestehende Untergrund ist wasserdurchlässig und führt das Regenwasser ins Erdreich ab. 

      Beton plus Keramik

      Beton plus Keramik

      Neue Verbundsysteme verknüpfen die leichte Verlegbarkeit von Betonplatten mit der Pflegeleichtigkeit von Keramikoberflächen. Die Vorteile auf einen Blick:

      • Höheres Eigengewicht bewirkt kostengünstige Verlegung im Splittbett
      • Resistent gegen Grünspan, Moose und Co.
      • Bei fachgerechter Bauweise PKW-befahrbar – sofern keine großen Formate eingesetzt werden

        Dekorative Mauern

        Mit Mauern setzen Sie den rustikalen Look Ihrer Terrasse im Garten weiter fort, schaffen auffällige Kontraste oder strukturieren den Außenbereich. Mauern können Sie komplett selbst mit Mörtel bauen oder mithilfe zeitsparender Mauersysteme errichten. Alles ist möglich, von der schlichten Mauer aus Sichtbeton bis zum Hochbeet in Natursteinoptik. Richtig versiegelt sind Betonmauern sehr langlebig und benötigen nur wenig Pflege, da Wurzeln und Wasser nicht durch sie hindurchdringen können.

        Stützmauern

        An Hängen sind Stützmauern aus Beton unverzichtbar. Kleinere Befestigungslösungen mit geringer Stützlast können bereits mit Betonpalisaden realisiert werden. Ist mit großem Erddruck zu rechnen, braucht es Mauern aus Beton oder Betonsteinen. Die Abschlüsse eines Geländesprunges werden als geneigte Ortbetonstützwand oder gerade Winkelstützmauer angelegt.

        Die Hinterfüllung der Rückseite mit Rollschotter verhindert Unterspülungen, Dehnungsfugen die Bildung von Spannungsrissen. Denken Sie daran, dass Ihre Stützmauer ab einer gewissen Höhe ein Fundament benötigt! Beim Errichten einer Hangsicherung sollten Sie sich in jedem Fall fachkundig beraten und ermitteln lassen, wie hoch die Kräfte sind (Erd- bzw. Wasserdruck, Windlast, etc.), denen die Mauerkonstruktion standhalten muss.

        Die Summe all dieser Kräfte (der sogenannte Lastfall) gibt vor, wie Mauer und Fundament konstruiert werden müssen um einen dauerhaft stabilen Aufbau zu gewährleisten.

        Gestalten im System

        Praktisch und einheitlich schön – viele Hersteller bieten ganze Produktsysteme an, die nach dem Einbau wie aus einem Guss erscheinen. Pflaster, Platten, Treppenstufen, Palisaden und Mauern sind hier bis ins Detail aufeinander abgestimmt und in verschiedenen Designvarianten erhältlich. Mit ihnen erhalten Sie eine stilvolle Systemlösung für den Außenbereich Ihres Grundstücks. 


        Keramik

        Keramik ist Trend und steht Beton oder Naturstein im Erscheinungsbild in nichts nach. Das Feinsteinzeug ist stark im Alltag, unempfindlich gegen Verunreinigungen und durch das geringe Gewicht mit wenig Krauftaufwand verlegbar. Ob rustikal, modern, puristisch oder edel: Mit Keramikplatten lassen sich dank Digitaldruck und neuen Methoden des Glasurauftrags attraktive Flächen gestalten.

        Fachgerechte Verlegung

        Für die fachgerechte Verlegung von Keramikplatten braucht es zunächst einen frostsicheren, tragfähigen Untergrund. Die Verlegung erfolgt dann auf Stelzlagern, Drainagemörtel oder im Splittbett. Grundvoraussetzung bei allen Verlegarten ist ein Gefälle von 2 % und eine Fugenbreite von 3 mm. Damit sich die Platten nicht verschieben, sollten Sie seitliche freie Flächenabschlüsse mit Profilleisten, Randsteinen oder Palisaden begrenzen. Beim Anschluss an feste Bauteile wie Wände und Mauern ist zudem eine ausreichende Bewegungsfuge mittels passendem Fugenband einzuhalten.

        Ungebundene Bauweise im Buttering-Verfahren

        Ungebundene Bauweise im Buttering-Verfahren

        Mit Buttering-Verfahren wird das direkte Auftragen von Fliesenkleber auf die zu verlegende Fliese bezeichnet. Die mit Kleber bestrichene Fliese wird auf einem filterstabilen Edelsplittbett verlegt, welches auf eine verdichtete Schotterschicht aufgetragen wurde.

        In Kombination mit einem einschlämmbaren Fugenmörtel lassen sich Beläge, mit einer Stärke von ≥ 2 cm und einer Fugenbreite ab 3 mm, besonders gut zu einer geschlossenen, wasserdurchlässigen und vor Unkraut geschützten Oberfläche verlegen. Hohlräume zwischen der ungebundenen Tragschicht und dem Fliesenbelag werden größtenteils verhindert, wodurch die Gefahr des Auffrierens gebannt ist.

          Extra starke Keramik-Platten

          Um die Verlegung von Terrassenplatten noch einfacher zu gestalten, gibt es jetzt auch pflegeleichte Keramikplatten mit einer Stärke von 3 cm. Die massiven Platten sind in diversen Formaten erhältlich und weisen die gleiche ausgewogene Designauswahl auf wie herkömmliche 2-cm-Keramikplatten.

          Die extra starken Platten haben 50 % mehr Masse, wodurch das sogenannte „Aufkippeln“ nahezu ausgeschlossen ist. Außerdem erreichen 3 cm starke Platten eine 2,5-mal höhere Bruchlast als die Standardausführung.

          Rektifizierte Kanten

          Unter Rektifizierung versteht man eine Form der Kantenbearbeitung bei keramischen Platten. Hierbei werden die Kanten nach dem Brennvorgang begradigt, wodurch die Maße rektifizierter Platten sehr exakt übereinstimmen. An den Kanten erhalten die Platten außerdem einen exakten 90° Winkel. Aufgrund dieser Bearbeitung können die Platten mit sehr schmalen Fugen verlegt werden.


          Holz & WPC

          Terrassen aus Holz versprechen Natur pur! Das Material erzeugt eine gemütliche, warme Atmosphäre und fügt sich mit seinem natürlichen Look harmonisch in den Garten ein. Jede Diele ist ein Unikat. Damit diese lange schön anzusehen sind, sollten Sie robuste Hölzer wählen, die Wind und Wetter mühelos überstehen. Als pflegeleichte Alternative mit Holzanmutung eignet sich WPC besonders.

          Dauerhaftigkeitsklassen von Hölzern

          Dauerhaftigkeitsklassen von Hölzern

          Bei der Auswahl von Terrassenhölzern ist die Dauerhaftigkeitsklasse von entscheidender Bedeutung. In der DIN Norm EN 350 sind alle gängigen Holzarten mit ihrer natürlichen Dauerhaftigkeit aufgeführt.

          Die Klassen reichen von 1 (sehr dauerhaft) bis 5 (nicht dauerhaft), wobei die jeweilige Klasse die Resistenz gegenüber zerstörenden Pilzen und damit die Haltbarkeit der Hölzer im Freien beschreibt.

          Tropenhölzer: Klasse 1 bis 2
          Nadelhölzer: Klasse 2
          Einheimische: Hölzer Klasse 3 bis 4

            Einheimische Hölzer

            Einheimische Hölzer

            Das Gute liegt so nah: Hölzer aus einheimischen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern sind preisgünstig und ökologisch unbedenklich. Damit das Holz wetterbedingt nicht leidet, sollten Sie sich für eine Holzart wie Robinie oder Eiche mit der Dauerhaftigkeitsklasse 1 oder 2 entscheiden. Lärchenholz als zähelastisches Holz mit hohem Harzanteil ist gut gegen Pilze und Schädlinge geschützt und neigt nicht zum Splittern. Besonders langlebig sind sogenannte Thermohölzer aus Esche oder Kiefer, die mithilfe einer besonderen Wärmebehandlung widerstandsfähig gegen Schädlinge und Witterung gemacht werden.

              Tropenhölzer

              Tropenhölzer

              Hochpreisig und äußerst edel in ihrer Optik zeigen sich Tropenhölzer. Sie weisen von Natur aus eine hohe Holzdichte auf, welche sie feuchtigkeitsresistent, robust und sehr langlebig macht. Für das Terrassendeck neben dem Pool oder einen Gartenteich-Steg sind Hölzer wie Ipé, Cumaru und Garapa ideal geeignet. Bangkirai, Massaranduba und Teak zeichnen sich besonders durch ihren ansprechend warmen Farbton aus, der mit der richtigen Pflege viele Jahre erhalten bleibt. 

                WPC / BPC

                WPC / BPC

                Bei WPC (Wood Plastic Composites) und BPC (Bamboo Plastic Composites) handelt es sich um Verbundwerkstoffe, die sich aus Holz- bzw. Bambusfasern, Kunststoff und Zusätzen wie Bindemitteln, UV-Licht-Blockern und Farbpigmenten zusammensetzen. Die spezielle Verbindung der Komponenten schafft ein langlebiges, stabiles, hoch widerstandsfähiges Material. Die Dielen sind leicht zu reinigen und benötigen praktisch keine Pflege. Im Vergleich zum Naturprodukt verblassen WPC- bzw. BPC-Dielen nur leicht und verziehen sich nur selten. Den Füßen schmeicheln sie durch Splitterfreiheit und hohe Rutschfestigkeit. 

                   

                  Stauseeholz – Guyana Teak

                  In Surinam, im Nordosten Südamerikas, wurde zwischen 1960 und 1964 ein Damm errichtet, mit dem der Fluss Suriname zum Brokopondo See aufgestaut wurde. Dieser ­Stausee ist mit ca. 1.500 km² Fläche etwa dreimal so groß wie der Bodensee. Da vor der Flutung der Urwald nicht gerodet wurde, enthält der Stausee eine ­gigantische Menge an hochwertigem Holz.

                  Die Bäume sind zwar seit langem abgestorben, wurden aber durch das Süßwasser konserviert. Die Hölzer sind von hervorragender Qualität, hochresistent gegen Fäulnis und deshalb besonders für die Nutzung im Außenbereich geeignet. Die Ernte ist zwar aufwändig und teuer, aber die Nutzung dieser Ressource ist ökologisch ausgesprochen sinnvoll, da die Bäume im See langsam verrotten und dabei klimaschädliches Methan freisetzen würden.


                  Naturstein

                  In jedem Naturstein stecken viele Millionen Jahre Erdgeschichte. Mit ihrer zeitlosen Schönheit und unverwüstlichen Art ermöglichen die Steine eine langlebige, nachhaltige Gartengestaltung. Dabei sind sie angenehm pflegeleicht und aufregend vielseitig. Das hochwertige Material ist für verschiedenste Einsatzzwecke geeignet und schafft in Verbindung mit Pflanzen und Wasser eine sehenswerte Ruheoase.

                  Der richtige Stein für Ihren Garten

                  Der richtige Stein für Ihren Garten

                  Der Einsatz im Außenbereich ist mit Beanspruchungen verbunden. Jede Gesteinsart reagiert anders auf die Umwelteinflüsse. Viele Natursteine sind überaus robust gegenüber Feuchtigkeit, Frost und anderen Witterungsumständen, andere Gesteinsarten eignen sich nur bedingt für den Einsatz im Außenbereich. Lassen Sie sich am besten beraten, um den passenden Naturstein für Ihren Garten zu finden!

                    Terrassen aus Naturstein

                    Terrassen aus Naturstein

                    Immer ein Highlight, immer natürlich. Terrassen aus Naturstein sind hochwertig und überdauern Jahrzehnte. Die unterschiedlichen Steinarten bieten Ihnen individuelle Farbnuancen, Formen und Oberflächen, mit denen Sie verschiedenste Verlegemuster realisieren können.

                    Die Verlegung kann sowohl in gebundener als auch in ungebundener Bauweise erfolgen. Ersteres ist vor allem dann ratsam, wenn die Natursteinplatten unterschiedlich dick sind. Sie können auf diese Weise besser angeglichen werden. Entscheiden Sie sich für die gebundene Bauweise, vergessen Sie nicht, an ein entsprechendes Entwässerungssystem zu denken! Dieses verhindert Frostschäden.

                    Reinigen sollten Sie Ihre Terrasse ausschließlich mit handelsüblichen Bürsten und speziellen Reinigungsmitteln für Natursteine. Die Verwendung eines Hochdruckreinigers oder scharfer Reinigungsmittel ist zu aggressiv und kann die Oberfläche schädigen.

                      Gesteinsarten

                      Für nahezu jede Anforderung gibt es auch den geeigneten Naturstein. Jeder Stein ist individuell, was Eigenschaften, Farbton und Farbschattierungen angeht. Abhängig von der Gesteinsart und der Oberflächenbearbeitung lassen sich Terrassen im antiken, modernen oder mediterranen Stil errichten.

                      Granit

                      Granit

                      • Breites Farbspektrum
                      • Extrem stabil
                      • Für ganzheitliche Außengestaltung verwendbar

                        Basalt

                        Basalt

                        • Dunkle Farbe
                        • Feinkörnig und dicht
                        • Für ganzheitliche Außengestaltung verwendbar

                          Sandstein

                          Sandstein

                          • Verschiedene Farben
                          • Relativ weich
                          • Für ganzheitliche Außengestaltung verwendbar

                            Travertin

                            Travertin

                            • Gelblich-braune Farbe
                            • Geringe Festigkeit
                            • Besonders geeignet als Boden- oder Wandbelag

                              Grauwacke

                              Grauwacke

                              • Hell-/dunkelgraue Farbe
                              • Sehr robust
                              • Geeignet für Mauern, Pflastersteine, Schotter

                                Gartenmauern aus Naturstein

                                Natursteinmauern sind nach wie vor sehr beliebte Elemente in der Gartengestaltung: Zum einen werden sie als eine Art Raumteiler eingesetzt, zum anderen stützen sie Hänge ab. Zur Absicherung von Hängen kann eine Trockenmauer oder eine vermörtelte Mauer errichtet werden.

                                Entscheiden Sie sich für die vermörtelte Variante und liegt dazu ein schwerer Boden vor, ist eine Drainage zum Hang hin unerlässlich. Bei Trockenmauern ist zudem eine leichte Neigung zum Hang hin wichtig. Die Mauer soll sich wortwörtlich an den Hang anlehnen – das erhöht die Stabilität. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen, um zu erfahren, wie genau die Mauer konstruiert werden muss um den auftretenden Kräften standhalten zu können.

                                Konventionelle Natursteinmauern

                                Konventionelle Natursteinmauern

                                Klassischerweise wird diese Art von Mauer mit Mörtel auf einem Betonfundament errichtet und kann auch freistehend angelegt werden. Gesägte Systemsteine sind hierfür, aufgrund ihrer regelmäßigen Oberfläche, besonders gut geeignet.

                                  Trockenmauern

                                  Trockenmauern

                                  Eine Trockenmauer zeichnet sich durch die Aufschichtung ohne Mörtel aus. Sie besteht aus nach Größe und Form abgestimmten Steinen, die nur durch ihr Eigengewicht halten. Große Steine finden unten Platz, kleine darüber. Zwischenräume können optimal mit Schotter oder Pflanzen gefüllt werden. Meist werden Trockenmauern als Bruchstein- oder Zyklopenmauerwerk gebaut. Gerade die Bruchsteinvariante ist eine kostengünstige Alternative zur konventionellen Natursteinmauer.

                                    Gabionen

                                    Gabionen

                                    Gabionen gibt es in zahlreichen Formaten. Die Drahtkörbe sind mit nur wenigen Handgriffen aufgebaut und werden anschließend mit Bruchsteinen befüllt. Ein frostsicheres, gut verdichtetes Schotter-Fundament ist Grundvoraussetzung für einen sicheren Stand. Bei hohen, frei stehenden Exemplaren muss eine einbetonierter Stahlpfosten zur Fixierung verwendet werden.

                                      Kiesbeläge

                                      Mit Kies lassen sich Flächenbilder erzeugen, die edel und exklusiv wirken. Die einheitliche Optik sowie die gute Begehbarkeit sind Gründe, warum Kiesbeläge gerne für Gartenwege verwendet werden. Das Regenwasser kann versickern, eine separate Entwässerung oder ein Anschluss an die Kanalisation wird nicht gebraucht.

                                      Kiesstabilisierung

                                      Werden die Flächen häufig betreten oder befahren, benötigen Sie eine Stabilisierung. Die Elemente mit Wabenstruktur halten die Steine an Ort und Stelle und verhindern Reifen- und Radspuren sowie Wasserlachen. Ein Unkrautvlies schützt und erleichtert die Pflege.

                                      Randeinfassung

                                      Eine Umrandung der Kiesflächen mit Metallprofilen grenzt die Nutz- von der Rasenfläche ab und hält die Steine an ihrem Platz. Randeinfassungen sind in verschiedenen Qualitäten und Optiken u. a. auch in der trendigen Rost-Optik erhältlich.

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