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Mit Mauern kreativ gestalten

Wenn im Renovierungsbereich gemauert wird, dann ist meist eine kreative Umgestaltung des Haus-Innenlebens gefragt.

Bisotherm GmbH

Nichttragende Wände einziehen, um mehr Funktionsbereiche zu schaffen, Schornsteine einbauen, Raumtrenner oder ein schönes Schauregal aufmauern – darum geht es meist. Aber auch energetische sowie ökologische Gründe können für eine Innenmauer-Sanierung sprechen. Wer massive Lösungen sucht und diese dem Trockenbau vorzieht, verlässt sich auf leichte, aber wärme- und dämmstarke Innenmauersteine. Es gibt sie in erstaunlicher Vielfalt.

Starkes Finish – perfekte Optik

Innenwand-Ergänzungssteine aus Systembaukästen garantieren wertiges, homogenes Mauerwerk mit stimmigem Längen- und Höhenausgleich, perfekter Deckenabmauerung, schlankem Pfeilermauerwerk und gelungenen Ausfachungen. Ein abschließend aufgetragenes Kalkputzsystem macht die neue Konstruktion perfekt.

Mauersteine aus purer Natur

Innovative Mauersteine aus natürlichen Rohstoffen, wie Bims und Kalk, eignen sich ideal für den effizienten und wohngesunden Innenausbau. Die Steine verbinden exzellente Wärmedämmleistungen mit überzeugenden Wohnklima-Vorteilen, was vor allem Menschen zugutekommt, die z.B. unter einer Zement-Allergie leiden. Die Steine eignen sich auch hervorragend, um Schimmelbildung vorzubeugen – ein wichtiges Leistungsmerkmal gerade für den Einsatz im Kellerbereich.

Innendämmung gesucht, gefunden

Energetische Gründe können die Sanierung auch von Bestandswänden nahelegen – vor allem auch dann, wenn die Außenfassade erhalten bleiben muss. Hier kommen ebenfalls rein mineralische Dämmsysteme in Frage. Sie gestatten eine schadstofffreie diffusionsoffene Bauweise und verbinden beste Brandschutzeigenschaften mit hoher Wohnqualität. Die Steine werden im Planziegelsystem mit Dünnbettmörtel verarbeitet.

Gestaltungs-Tipp!

Porenbetonsteine sind besonders leicht und einfach zu verarbeiten – ideal für massive Zwischenwände und Abtrennungen. Auch kreative Laien können sich hier verwirklichen, etwas Geschick und handwerkliche Erfahrung vorausgesetzt. Beispiel: Der Aufbau einer schönen Zwischenwand mit „Durchblicken“.

Achten Sie beim Einmessen der Wand auf rechtwinklige Anschlüsse. Zum Ausgleich von Unebenheiten versetzen Sie die erste Steinlage in Normalmörtel. Richten Sie die Steine exakt aus. Für die Anschlussfuge und die weiteren Schichten verwenden Sie Dünnbettmörtel.

Die Nut-Feder-Profilierung und Grifftaschen an den Stirnseiten der Steine erleichtern das Versetzen.

Die senkrechten Fugen im Mauerwerk müssen aus statischen Gründen einen Versatz von mindestens 10 cm aufweisen (optimal: halber Stein). Passsteine werden einfach mit einer PorenbetonHandsäge zugeschnitten.

Dünnbettmörtel mit Rührgerät anmischen. Zum seitlichen Anschluss der Wand Flachanker möglichst nahe der Lagerfuge an der bestehenden Wand verschrauben und ca. 15 cm im Dünnbettmörtel einbinden.

Dünnbettmörtel vollflächig und gleichmäßig auftragen.

Öffnungen in den Wänden am Boden bzw. an der ersten Steinreihe markieren und mit der Wasserwage lotrecht nach oben anzeichnen.

Fluchtgerechte Ausrichtung der Steine ständig mit einer Richtlatte überprüfen.

Zur Überdeckung von Öffnungen passende Flachstürze einsetzen. Diese werden ebenfalls in Dünnbettmörtel versetzt.

Fuge zur bestehenden Decke mit einer Matte aus Steinwolle- oder Mineralfaserdämmung verschließen.

Bohrungen für Schalter und Dosen sowie Schlitze für Elektroleitungen lassen sich mit Dosenbohrer und Rillenkratzer problemlos herstellen.

Unebenheiten vor dem Aufbringen des Putzes mit einem Schleifbrett oder Mauerhobel nacharbeiten. Grundsätzlich wird empfohlen, ein Armierungsgewebe in den Putz einzuarbeiten.