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Wasser im Garten

Wasserspiele, Teiche und Bachläufe sind ein Erlebnis für die Sinne. Das Wasser wirkt beruhigend und wertet jedes Gartengrundstück auf. Doch Wasser kann auch große Schäden anrichten. Nämlich dann, wenn es unkontrollierbar auftritt und aufgrund von Starkregen ungenügend abläuft. Zeitgemäße Entwässerungsanlagen rund ums Haus sind die Lösung. Sie führen das Regenwasser verlässlich ab, verhindern Schäden an der Bausubstanz und machen die nachträgliche Regenwassernutzung möglich.  

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Teiche & Bachläufe

Wasser belebt – egal, ob als stille Wasserfläche, munter plätscherndes Wasserspiel oder natürlich schlängelnder Bachlauf. Integrieren Sie Wasser in Ihren Garten und kommen Sie in den Genuss. Das Anlegen und Betreiben ist kein Hexenwerk! Wir verraten, was möglich ist und worauf Sie achten müssen.

Wasserspiele und Bachläufe

Fontänen und Wasserfälle werden von verschiedenen Herstellern in Komplettsets angeboten. Sie sind leicht installiert und komfortabel bedienbar. Reicht der Platz nicht aus, können Sie auf ein Wasserspiel mit Beleuchtung zurückgreifen und Ihre Terrasse damit optisch aufwerten.

Mögen Sie es eine Spur natürlicher, ist ein Bachlauf zu empfehlen. Vorgefertigte, naturgetreue Elemente aus Polyresin (Kunststein) bieten sich an, um charmante Wasserläufe zu erschaffen. Als Quelle reicht ein Wasserbehälter aus, der in Kombination mit einer Pumpe und einem ausreichend langen Schlauch das Wasser im Bachlauf in Bewegung hält.

Gartenteich

Einen Gartenteich nach eigenen Vorstellungen anlegen? Das gelingt Ihnen dank neuer Materialien und Techniken mit links! Überlegen Sie sich vorab, ob Sie einen Folien- oder Fertigteich wünschen. Anschließend wählen Sie einen geeigneten Standort – eine sonnige bis halbschattige Lage mit Abstand zu Nadelhölzern und stark wurzelnden Pflanzen ist perfekt.

Um Pumpe und Filteranlage in Betrieb zu nehmen, braucht es außerdem einen passenden Stromanschluss. Beachten Sie: Bei einem Unfall haften Sie als Besitzer. Zäune oder Gitter zur Absicherung sind daher eine Überlegung wert.

Schwimmteich

Ein Schwimmteich ist die günstige Alternative zum Chlor-Pool und trägt zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Da bei diesem Teich auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schwimm- und Pflanzzone geachtet wird, braucht es im Normalfall keine zusätzliche Filtertechnik. Die Wasseraufbereitung wird von den Pflanzen und dem Phytoplankton übernommen.

Im Frühsommer bzw. Frühherbst kann es durch die natürliche Sedimentation zu einer Eintrübung des Wassers kommen. Die Wasserqualität wird dadurch aber keineswegs gemindert. Stehen um den Schwimmteich viele Bäume, ist bei der Planung eine integrierte Pumpentechnik zu berücksichtigen. Pumpe und Skimmer helfen dabei, die Oberfläche zu säubern.

Smarte Steuerung

Smarte Steuerung

Mit spezieller Elektronik ist die zentrale Steuerung aller wichtigen Funktionen im und am Teich möglich. Herzstück der smarten Steuerung ist eine Gartensteckdose, die über einen Router ins Heimnetzwerk eingebunden wird und die Bedienung per App über Smartphone oder Tablet erlaubt.

Teich- und Fontänenpumpen, Filter, Beleuchtung und viele andere Anwendungen im Garten können so jederzeit von Ihnen im Blick behalten und verwaltet werden. Je nach Anbieter lassen sich die Geräte auch optional weltweit über eine Cloud kontrollieren und regeln.


    Entwässerung

    Entwässerung schützt vor Schäden durch Regenwasser und Überschwemmungen und hat sich schon oft bewährt. Sie ist daher bei jeder Bauplanung – ob Neubau oder Modernisierung – ein relevantes Thema. Machen Sie sich mit den ver- schiedenen Systemen vertraut und finden Sie heraus, welche Lösung am besten für Ihre Außenflächen funktioniert.

    Bevor es an die Montage Ihres Entwässerungssystems geht, ist eine Recherche empfehlenswert. Informieren Sie sich über ortsübliche Wetterextreme, die Niederschlagsrate und die unterschiedlichen Belastungsklassen, um herauszufinden, ob Sie das richtige System ins Auge gefasst haben.

    Entwässerungssysteme werden in den genormten Belastungsklassen A 15 bis F 900, sprich Fußgänger- bis Schwerlastverkehr, angeboten. Da die Systeme gerade in Einfahrten häufig von PKWs befahren werden, ist auf ein stabiles Fundament zu achten.

    In der Regel geht die Auswahl des Entwässerungssystems ohnehin mit der Planung für den Belag der Einfahrt einher, wodurch der passende Untergrund und ein ausreichendes Gefälle zum Abfluss bereits berücksichtigt wird.

      Punktentwässerung

      Für Höfe, Auffahrten und große Flächen, aber auch für den Einsatz unter Wasserzapfstellen im Garten ist ein Punktablauf die einfachste Entwässerungslösung. Der Ablauf lässt sich mithilfe des besonderen Aufsatzes in Höhe und Neigung optimal einstellen und ist dazu noch 360° drehbar.

      Um den im Wasser enthaltenden Schmutz aufzufangen, besitzen Punktabläufe einen eingebauten Schlammeimer. Damit ein Wasserstau nicht zur Rückflutung führt, ist zudem eine Rückstausicherung vorhanden. Die eigentliche Entwässerung erfolgt über einen Abflussstutzen am Rinnenkörper. Am Stutzen wird die Entwässerungsleitung angeschlossen, die in die Kanalisation führt.

      Schachtabdeckung

      Hochwertige Pflaster und Bodenbeläge schaffen einen stimmigen Gesamteindruck im Außenbereich. Passend zu jedem Stil gibt es Schachtabdeckungen aus verschiedensten Materialien, wie zum Beispiel Edelstahl, Gusseisen, verzinkten Stahl oder Kunststoff. Eine schöne, besonders robuste und dennoch leichte Alternative zu den schweren, rostigen Abdeckungen aus Gusseisen bieten Schachtabdeckungen aus tiefschwarzen Polypropylen.

      Linienentwässerung

      Bei einer Linienentwässerung handelt es sich um eine Entwässerungsrinne, die das Niederschlagswasser einer angrenzenden Fläche in die Kanalisation leitet oder einer Versickerung zuführt. Die bruchsicheren, frost- und tausalzbeständigen Rinnensysteme bestehen aus einem Rinnenunterteil sowie einem Rost als Abdeckung.

      Die untere Komponente kann aus verschiedenen Materialien gefertigt sein, beispielsweise aus Edelstahl oder verzinktem Stahl, Polymerbeton oder Kunststoff. Die Materialauswahl richtet sich nach der individuellen Planung und dem Einsatzort der Rinne. Auch die Roste sind in unterschiedlichen Materialien sowie Schlitz-und Maschenweiten erhältlich.

        Terrassenentwässerung

        Terrassenentwässerung

        Unterschätzen Sie unter keinen Umständen die Folgen von Starkregen. Eine Terrasse mit barrierefreiem Übergang ist zwar sehr schick, allerdings kann Staunässe auf diese Weise nach innen gelangen. Die Lösung: Fassadenrinnen. Auch sie können barrierefrei verbaut werden und verhindern, dass angestautes Wasser an der Fassade oder Terrassentür hochgedrückt wird und in die Wohnräume dringt.

        Kiesgebettete Abflussrinnen, bestehend aus dem Rinnenkörper und einer Edelstahlabdeckung, werden gerne zur Entwässerung von Balkon und Terrasse verwendet. Rinnen und Abdeckungen gibt es in verschiedenen Ausführungen.

          Lichtschachtabdeckung

          Vorbei sind die Zeiten, in denen einfache Maschenroste als Abdeckung für Lichtschächte der Terrasse jeden Charme nahmen. Moderne Abdeckungssysteme bieten vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten – z. B. eine Kombination von rutschhemmenden, begehbaren VS-Gläsern, Edelstahl-Belüftungsrosten und -Einlegeprofilen.

          Solche Abdeckungen passen sich nicht nur harmonisch an das Gesamtbild des Hauses an, sondern überdecken zugleich die weiße Kunststoffkante des Lichtschachts. Neben dem klassischen Gitterrost aus Stahl oder Edelstahl gibt es auch spezielle Ausführungen für Ihre Terrasse.

          Besonders attraktiv ist der Einsatz eines Rostes, welcher baugleich zur Fassadenentwässerungsrinne – falls vorhanden – ist. So entsteht eine durchgängige Rinnenoptik und ein einheitliches Design der Außenfläche. 

          Entwässerungssatzung

          In der Entwässerungssatzung einer Kommune werden Vorgaben zur Genehmigung eines neuen Entwässerungsanschlusses festgelegt. Die Vorgehensweise und die einzureichenden Unterlagen unterscheiden sich je nach Region. In vielen Kommunen gilt die grundsätzliche Regelung, dass jeder Grundstückseigentümer das gesamte auf dem Grundstück anfallende Abwasser in die öffentliche Abwasseranlage einleiten muss.

          Jedoch ist in dieser Satzung meist eine Ausnahmeregelung für die Beseitigung von Regenwasser festgelegt. Danach kann die Versickerung, Nutzung oder Speicherung von Regenwasser gesondert beantragt werden.


          Regenwassernutzung

          Regenwasser versickert in der Regel ungenutzt im Kanal und verursacht Niederschlagswassergebühren. Dabei hat gerade der Sommer 2018 gezeigt, wie wichtig es ist diese kostbare Ressource zu nutzen. Wird das Regenwasser in Erdtanks gesammelt, kann es einen beträchtlichen Teil des täglichen Wasserbedarfs decken. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

          Sparen mit Regenwasser

          Sparen mit Regenwasser

          Täglich verbraucht ein Deutscher im Schnitt rund 130 Liter Trinkwasser – Einspar­potenzial bietet die Nutzung von Regenwasser. Ein großer Teil des täglichen Wasserbedarfs – außer- und innerhalb des Hauses – kann dadurch gedeckt werden. Spezielle Systeme sammeln und speichern das Regenwasser, sodass es bei Bedarf jederzeit zur Gartenbewässerung sowie zur Brauchwassernutzung verwendet werden kann. Die Speicherung des Regenwassers schont die Umwelt und spart bares Geld!

          Niederschlagswassergebühr sparen

          Die Nutzung von Regenwasser bietet noch einen weiteren geldwerten Vorteil. Nach aktueller Rechtsprechung wird die Ableitung von Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennt berechnet. Wird aber Regenwasser gesammelt und nachweislich auf einem Grundstück zurückgehalten, können Eigentümer einen Antrag auf Befreiung von der Niederschlagswassergebühr stellen und damit bares Geld spare

            Regenwassernutzung im Garten

            Regenwassernutzung im Garten

            Soll einzig der Garten bewässert werden, reicht schon eine günstige Regenwasseranlage mit Zisterne aus. Für die Berechnung des benötigten Fassungsvermögens werden neben der Gartenfläche auch die örtliche Niederschlagsmenge sowie das Einsparpotenzial berücksichtigt.

            Auch die Bepflanzung des Garten spielt eine Rolle, da normalerweise vorrangig die Beete bewässert werden, Rasenflächen dagegen weniger. Wenden Sie sich gerne an einen unserer Fachberater, wenn Sie Unterstützung bei der Berechnung der Zisternengröße brauchen.

            Eine weitere Variante zur Speicherung und Nutzung von Regenwasser sind Regentonnen. Diese werden per Füllautomat oder Fallrohrfilter befüllt und sind mit einer Überlauffunktion ausgestattet. Weil die Tonnen nicht frostsicher sind, müssen sie im Winter entleert werden.

             

              Gartenbewässerung mit Erdtank

              Mehr Aufwand, dafür auch größeres Zisternenvolumen bringt eine Regenwasseranlage mit einem Erdtank aus Kunststoff. Die Wasserentnahme erfolgt mit einer Tauchpumpe. Eine Stromleitung vom Haus zur Pumpe ist zwingend notwendig. Bei einer Tauchpumpe ist darauf zu achten, dass die Leitung bis zum Boden des Tanks reicht. Aufgrund der unterirdischen Lage können Wasser und Tauchpumpe im Winter im Tank verbleiben.

              Flachtanks unkompliziert einbauen

              Flachtanks unkompliziert einbauen

              Flachtanks aus Kunststoff eignen sich hervorragend zur Nachrüstung einer Regenwassernutzungsanlage. Zum Einbau eines 1.500 Liter Tanks mit Maßen von lediglich 210 auf 125 cm bei 70 cm Höhe ist nur eine kleine Baugrube nötig. Bei einem Leergewicht von 80 kg können zwei Personen den Tank einbauen.

                Smarte Bewässerung

                Smarte Bewässerung

                Zeit ist kostbar – warum sich also nicht auch für den Garten smarte Unterstützung holen? Vollautomatisch übernimmt ein smartes Gartensystem die Bewässerung Ihrer Pflanzen, spart Wasser und schenkt Ihnen ein hohes Maß an Komfort und Freiheit. Mehr als eine stabile Internetverbindung und Ihr Smartphone braucht es nicht.

                Regenwassernutzung in Haus und Garten

                Regenwassernutzung in Haus und Garten

                Nutzen Sie Regenwasser im Haus und im Garten, profitieren Sie von gleich mehreren Vorteilen: Durch die konstant hohe Wasserqualität mit neutralem pH-Wert und einer geringen Wasserhärte kann das gesammelte Wasser einwandfrei für die Bewässerung von Pflanzen sowie das Wäschewaschen und die Toilettenspülung verwendet werden. Der Trinkwasserverbrauch wird gesenkt und der Bedarf an Waschmittel und Entkalker kann um bis zu 50 % reduziert werden.

                  Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie die Pumpen Ihrer Nutzungsanlage arbeiten. Ist Ihr Regenwassertank mit einem Komplettsystem ausgestattet, stellt dieses die Wasserversorgung in Haus und Garten über das eigenständige Leitungssystem sicher und hilft, Abwasserkosten zu sparen.

                  Läuft der Tank im Sommer tatsächlich einmal leer, schaltet das System automatisch auf Trinkwassernutzung um.