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Endbeschichtung

Sie haben sich für Putz auf der Fassade entschieden? Eine gute Wahl, erst recht im Zeitalter moderner, schichtweise angelegter Putzsysteme. Ein Unterputz egalisiert und schützt das Mauerwerk. Ein hochwertiger Oberputz veredelt die Fassade. Doch welche Farbe wählen? Hier spielen viele Faktoren eine Rolle – persönlicher Geschmack, architektonische Stilrichtung oder auch regionale Bautraditionen.

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Gestaltungsvielfalt

Etwa alle 8 bis 15 Jahre braucht ein Haus einen neuen Anstrich. Aber welche Farbe ist die richtige? Schlicht weiß, dezent pastellig oder ein kräftiger Farbton? Dabei spielen mehrere Aspekte eine Rolle. Wer seine Fassade farbig gestalten möchte, darf natürlich kreativ sein. Generell gilt: kleinere Häuser können kräftigere Töne vertragen als große. Wichtig ist außerdem, auf die Architektur des Hauses selbst und das architektonische bzw. natürliche Umfeld zu achten, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Harmoniert die gewünschte Fassadenfarbe mit den Häusern in der Nachbarschaft? Einige Gemeinden regeln die Spielräume der zulässigen Fassadenfarben in ihrer Satzung, um das Gesamtbild eines Viertels nicht durch unstimmige Ausreißer zu stören.

Sockelgestaltung

Bei der Farbe des Sockels kommen zwei Aspekte zusammen: Funktion und Optik. Damit der Schmutz durch Spritzwasser und Erde nicht ins Auge fällt, sollten Sockel nicht zu hell gestrichen werden. Eine dunkle Farbgebung bildet optisch ein Fundament und vermittelt Tragfähigkeit. Die Farbkombination kann dezent oder kontrastreich ausfallen. Die Wahl hängt davon ab, wie viel Struktur Sie der Wand verleihen wollen und welche zusätzlichen Akzente gesetzt werden. Zu viele Kontraste überfrachten das Gesamtbild. Ohne Kontraste wirkt die Fassade jedoch leicht fad.

Vorbehandlung des Untergrundes

Zur besseren Verarbeitung oder Haftung des Putzes, ist häufig eine Vorbehandlung des Untergrundes erforderlich. Die Vorbehandlung gewährleistet eine gleichmäßige Trocknung und Erhärtung der nachfolgenden Putzschicht. Um die richtige Art der Putzvorbereitung zu wählen, muss der Zustand des Untergrundes gründlich geprüft werden.

Haftbrücken

Haftbrücken werden zur Haftvermittlung auf nicht oder schwach saugenden, glatten Untergründen (insbesondere Beton) eingesetzt.

Aufbrennsperren

Aufbrennsperren reduzieren die Saugfähigkeit des Untergrundes und bewirken dadurch eine Verbesserung der Putzhaftung. Sie werden beispielsweise genutzt, um auf einem stark unterschiedlich saugenden Putzuntergrund (z. B. Stein mit Mörtelfugen) eine gute Putzober­fläche ohne Fugenabzeichnung zu erzielen.

Vorspritzputz

Bei einem inhomogenen Untergrund, z. B. aus Mischmauerwerk oder Naturstein, kommt ein Vorspritzputz als Haftvermittler zum Einsatz.

Tiefengrund

Tiefengrund kann einen zu stark bzw. unterschiedlich stark saugende Untergründe ausgleichen. Außerdem wird Tiefengrund verwendet um die Oberfläche sandender oder kreidender Untergründe zu verfestigen.


Putz

Mit Putz lassen sich vielseitige Strukturen erzeugen, die der Fassade ein besonderes Finish verleihen. Bauphysikalisch wird die Fassade vor Witterungseinflüssen und Veralgung geschützt; die Dämmwirkung nimmt zu. Da nicht jeder Putz für jeden Standort geeignet ist, lohnt sich der Blick auf die Eigenschaften.

Aufbau von Außenputz

Der Außenputz ziert das Mauerwerk und erfüllt gleichzeitig die Aufgaben des Wetter-, Schall-, Brand- und Wärmeschutzes. Im Gesamtaufbau der Außenwand bestimmen die von der Bauindustrie perfekt aufeinander abgestimmten Putze maßgeblich die Haltbarkeit der Fassade. Damit lassen sich besonders harte und dichte Schichten erstellen, andere Systemkomponenten sind deutlich weicher und poröser. Dieser Unterschied ist nötig, da die Putzschicht an der Fassade – im Gegensatz zum Innenbereich – in der Regel aus mindestens zwei Schichten besteht. Die erste, bis zu 15  mm dicke Schicht, wird als Unterputz bezeichnet.

Dieser fungiert als Haftgrund für die dünne, zweite Putzschicht – den sogenannten Oberputz.

Unterputz

Die Eignung eines Unterputzes hängt immer vom vorhanden Untergrund ab. Grundsätzlich gilt: Der Unterputz muss weicher und poröser als das darunter liegende Mauerwerk sein, damit klimatisch bedingte Spannungen im Wandaufbau ausgeglichen und Risse im Oberputz vermieden werden. Die höhere Schichtdicke begünstigt die Elastizität des Putzes und gleicht außerdem Unebenheiten des Mauerwerks aus.

Oberputz

Der Oberputz bildet die oberste Schicht eines mehrlagigen Außenputzes und wird nach dem Trocknen des ebenen Unterputzes aufgebracht. Unter dem direkten Einfluss des Wetters dient der dünnschichtige, aber dennoch harte und dichte Oberputz als Schutzschicht für die Außenwand. Manche Oberputze enthalten Farbpigmente, farbige Gesteinsmehle oder auch farbige Natursteinkörner, bzw. glitzernde Mineralkörnungen wie Kalkspat, Feldspat oder Glimmer. Dem kreativen Außenwandfinish steht so nichts mehr im Weg.

Sockelputz

Der Sockel eines Hauses beginnt dort, wo das Fundament aufhört – er bildet also das Zwischenstück zur Fassade. Dieses Zwischenstück dient zum einen zur Zierde, zum anderen schützt es das Mauerwerk gegen Spritzwasser und dem von der Fassade ablaufenden Regen. Der Putz im Sockelbereich muss ausreichend fest, wasserabweisend und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse sein. Der Sockelputz sollte bis mind. 30 cm über die Geländeoberkante hinausgeführt werden.

Putztypen

Putze bestehen zum Großteil aus Mineralien wie Marmor, Quarz, Kalkstein oder Sand. Den entscheidenden Unterschied zwischen den diversen Fassadenputzen macht seit jeher das Bindemittel aus.

Organischer Putz

Als Bindemittel dienen hier Dispersionen, die aus Erdöl gewonnen werden. Organische Putze werden deshalb auch Dispersionsputze genannt. Sie sind widerstandsfähig und in einer großen Auswahl an Farben, Strukturen und Körnungen erhältlich. In puncto Gestaltungsvielfalt sind sie anderen Putzen weit überlegen. Ein weiterer Pluspunkt: Sie weisen Wasser sehr gut ab.

Mineralischer Putz

Kalk oder Zement bzw. eine fein abge­stimmte Mischung aus beiden Komponenten fungiert hier als Bindemittel. Richtig verarbeitet, überzeugen mineralische Putze mit ihrer Nichtbrenn­barkeit. Sie sind wasserdampf- und kohlendioxiddurchlässig, die Farbtonauswahl ist allerdings begrenzt.

Silikatputz

Bei den Silikatputzen dient Kaliwasserglas zusammen mit einer Dispersion als Bindemittel. Silikatputze haben eine sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit und bieten zudem einen temporären Schutz vor Algen und Pilzen. Auch hier ist die Tönbarkeit – genau wie bei den mineralischen Putzen – überschaubar.

Silikonharzputz

Der Name verrät es: Silikonharz ist bei dieser Art von Putz das Bindemittel der Wahl. Silikonharzputze sind besonders witterungsstabil, wasserdampf- und kohlendioxiddurchlässig. Wasser von außen wird durchgehend abgewiesen. Es ergibt sich eine lange Haltbarkeit und ein guter Schutz vor Algen und Pilzbefall.

Putz mit Lotuseffekt

Eine wasserabweisende Bindemittelmatrix und die mikrostrukturierte Oberfläche unterstützen die Selbstreinigung der Fassade. Schmutz perlt mit dem Regen ab, die Fassade bleibt lange schön. Putze mit Lotus-Effekt schützen sehr gut vor Algen und Pilzen und sind sehr hoch wasserdampf- und kohlendioxiddurchlässig.

Endbehandlung von Oberputz

Das Erscheinungsbild jeder Putzoberfläche ist eng mit der handwerklichen Bearbeitung des Putzmörtels verknüpft. Die Art der Ausführung und/oder die Wahl der Putzwerkzeuge bestimmen weitgehend die Bezeichnung der Putze. Im Folgenden werden einige der vielen möglichen Putzoberflächen anhand ihrer Bearbeitung vorgestellt und beschrieben.

Waschputz

Waschputz

Der Putz wird aufgezogen und mit der Kelle geglättet. Das Auswaschen der oben liegenden Bindemittelhaut erfolgt in der Regel nach zwei bis vier Stunden Wartezeit. Mit einem Schwamm oder einer Streichbürste und Wasser wird die Oberfläche gewaschen.

    Scheibenputz

    Scheibenputz

    Scheibenputz ist leicht zu verarbeiten, schnell strukturierbar und gehört daher zu den am häufigsten anzutreffenden Putzoberflächen. Durch das "Verscheiben" mit einem Kunststoffglätter oder EPS-Brett entsteht die typische Korn-an-Korn-Struktur.

      Reibeputz

      Reibeputz

      Der Putz wird im frischen Zustand mit einem Schwammbrett verrieben, dadurch erhält er seine charakteristische Struktur.

        Besenstrichputz

        Besenstrichputz

        Die belebte Oberflächenstruktur entsteht durch das Überstreichen des noch feuchten Deckputzes mit einem Reisigbesen.

          Kratzputz

          Kratzputz

          Die Putzoberfläche wird mit einem Nagelbrett in kreisender Bewegung angerissen. Nach ausreichender Erhärtung – meist nach einem Tag – werden anhaftende Zuschlagstoffe mit einem sauberen, weichen Besen abgekehrt.

            Kammputz

            Kammputz

            Der feinkörnige Putz wird unmittelbar nach dem Aufziehen und dem flächigen Abziehen mit einer Zahnkelle oder einem Stahlblech- oder Holzkamm in die gewünschte Richtung abgezogen. In Abhängigkeit von den verwendeten Zahnkellenarten und Kammweiten entstehen unterschiedliche Strukturen.


              Farbe

              Die Fassade prägt das Erscheinungsbild des Hauses auf entscheidende Weise. Ein Farbanstrich prägt nicht nur das Erscheinungsbild sondern trägt auch zum Schutz vor vielerlei äußeren Einflüssen bei. Wählen Sie einen Farbtyp, der die gegebenen Anforderungen erfüllt, und einen Farbton, der harmonisch zu den Dachziegeln, dem Sockel und zur Umgebung passt.

              Bei der Farbauswahl sind Eigenschaften wie Atmungsaktivität, Langlebigkeit, Deckkraft, Farbtonstabilität und Umweltverträglichkeit ausschlaggebend. Bauherren können zwischen Silikonfarben, Silikatfarben, Kalkfarben, Dispersionsfarben, Zementfarben und mehr wählen. Silikonfarben zeichnen sich durch einen Lotuseffekt aus: Sie sind wetterbeständig, wasserabweisend sowie selbstreinigend und haften gut auf mineralischen Untergründen. Kalkfarben haben dafür eine alkalische und desinfizierende Wirkung und Silikatfarben, auch Mineralfarben genannt, sind lange haltbar, lichtecht und witterungsbeständig.

              Fassadensanierung

              Steht bei Ihnen eine Sanierung an, ist die Prüfung des Fassadenzustandes unerlässlich. Sind Schmutz oder Algen vorhanden, muss die Fassade mit Wasser gereinigt werden. Für hartnäckige Stellen ist ein Hochdruckreiniger ideal. Lassen Sie in dem Fall aber Vorsicht walten, damit sich kein Putz löst und neue Schäden entstehen. Blättert alte Farbe ab, kann diese per Hand oder mit einem Schwingschleifer großzügig abgeschliffen werden. Beim Wischen mit einem festen Tuch oder dem Kratzen mit einer harten Bürste sieht man, ob die Oberfläche noch fest ist. Rieselt Sand ab, muss der Untergrund mit Fassadengrund behandelt werden. Haben sich Löcher, Vertiefungen oder Risse gebildet, können sie mit einer Reparaturspachtelmasse für den Außenbereich verfüllt und überstrichen werden. Ob der Putz noch fest sitzt, können Sie mit dem Klopftest überprüfen. Pochen Sie mit der Faust leicht auf den Untergrund. Klingt es hohl, haftet der Putz nicht mehr. Bei einer einzelnen, tellergroßen Stelle mag das noch angehen, bei größeren Stellen muss der lose Untergrund jedoch abgeschlagen und die Fläche neu verputzt werden. Kleine hohle Stellen können Sie ggf. mit Armierungsgewebe überspannen und überspachteln.

              Bei einem Anstrich auf neuem Putz, wie beim Neubau, ist lediglich darauf zu achten, dass der Putz ausgehärtet und trocken ist.

              Fassade richtig streichen

              Ist die Fassade ausreichend vorbereitet, wird die erste Schicht Farbe aufgetragen. Folgende Tipps sind hilfreich.

              Nass in nass streichen

              Damit später keine unschönen Streifen oder Farbansätze zu sehen sind, sollten zusammenhängende Flächen jeweils in einem durchgängigen Arbeitsprozess, also nass in nass, gestrichen werden. Es empfiehlt sich, Farbe immer erst senkrecht entlang der Wand aufzutragen und sie danach durch horizontale Bewegungen zu verteilen. Ein weiterer Grundsatz lautet: Erst, wenn der Erstanstrich durchgetrocknet ist, darf eine zweite Schicht folgen.

              Mehrfach streichen

              Um eine homogene, fleckenlose Fassade zu erhalten, sind häufig mehrere Farbschichten notwendig. Zwar werben manche Hersteller von Fassadenfarbe damit, dass nur ein Farbauftrag nötig sei, doch gerade bei hellen Tönen auf dunklen Untergründen reicht ein Anstrich oft nicht aus. Deckt Ihre gewählte Farbe nicht zufriedenstellend, muss nach der Trocknungszeit ein zweiter Anstrich vorgenommen werden. Generell gilt das Prinzip: Lieber zweimal dünn gestrichen als einmal zu dick aufgetragen.

              Farbbedarf richtig berechnen

              Die auf den Farbeimern angegebenen Mengen pro Quadratmeter treffen meist nur im Idealfall zu. Sie sollten deshalb auf Nummer sicher gehen und – insbesondere bei rauen oder strukturierten Untergründen – 10 bis 20 % mehr Farbe einkaufen.

              Farbtypen

              Neben der Wahl des Farbtons ist natürlich auch zu entscheiden, welcher Farbtyp verwendet werden soll. Achten Sie darauf, dass die Farbe zum Putz passt!

              Silikatfarbe

              Hauptbestandteil und Namensgeber dieses Farbtyps ist Kaliumsilikat. Das Bindemittel verbindet sich durch Verkieselung mit dem Untergrund und reagiert alkalisch, was die Algenbildung auf der Fassade verhindert. Die Farben sind atmungsaktiv und sehr witterungsbeständig. Sie eignen sich insbesondere für mineralische, poröse Untergründe wie Kalkputz, Faserzement oder Beton.

              Kunstharzfarbe

              Als Bindemittel fungiert meist eine Mischung aus verschiedenen Kunstharzen. Die Anstriche bilden einen Film, der nach dem Trocknen matt aussieht. Aus diesem Grund wird die Farbart oft als "Fassadenmattfarbe" bezeichnet. Vorteil: Kunstharzfarben können auch bei Kälte verarbeitet werden, da sie kein gefrierendes Wasser enthalten. Für Dämmputze mit Polystyrolanteilen sind sie aber wegen der organischen Lösungsmittel ungeeignet.

              Dispersionsfarbe

              Dispersionsfarben sind heute am weitesten verbreitet, weil sie sich sehr leicht handhaben lassen. Die Farben sind wasserverdünnbar, gut streichfähig und preisgünstig. Dispersionsfarben bestehen aus einer sehr feinen Verteilung von Kunststoffen in Wasser. Sie sind nicht gelöst, sondern nur in kleinsten Teilen vermischt. Lagert man die Farbe für längere Zeit, setzen sich die mikroskopisch kleinen Teilchen am Boden ab. Vor dem Streichen muss Dispersionsfarbe deswegen kräftig verrührt werden.

              Silikonharzfarbe

              Silikonharzfarbe ist seit Jahren das Schlagwort, wenn es um beständige Anstriche im Außenbereich geht. Im Zusammenhang mit Silikonharzfarbe wird oft vom Lotuseffekt gesprochen. Damit ist die Beschaffenheit der Oberfläche gemeint, die selbstreinigend ist. Wasser dringt nicht ins Mauerwerk ein, sondern perlt an der Fassade ab. Verschmutzungen wie Staub oder Pollen werden einfach abgewaschen. Gleichzeitig ist Silikonharzfarbe diffusionsoffen, sprich das angestrichene Mauerwerk kann "atmen" und Feuchtigkeit verdunsten. Im Vergleich zur herkömmlichen Dispersionsfarbe bietet Silikonharzfarbe einen besseren Schutz gegen Schimmelpilze und Moose.

              Vorschriften prüfen

              Prüfen Sie vor dem Griff zur bunten Farbe unbedingt, ob es seitens Gemeinde oder Bundesland Vorschriften für die Fassadengestaltung gibt. Laut Baugesetzbuch (BauGB) müssen Eigentümer immer das Ortsbild im Auge behalten.


                Klinkerriemchen

                Klinkerriemchen werden mit Flexkleber auf der Fassade angebracht. Optisch sind sie danach nicht von einem konventionellen, massiven Mauerwerk zu unterscheiden. Hauptsächlich werden sie – neben rein dekorativen Zwecken – als abschließende Schicht auf Wärmedämmverbundsystemen verwendet, wenn der Eindruck eines Ziegelmauerwerkes ­erhalten bleiben oder beim Neubau erzielt werden soll.

                Gegen Umwelteinflüsse wie Wind und Wetter, Kälte und Hitze, Feuchtigkeit, Chemikalien, Algen- oder Pilzbefall bieten Riemchen verlässlichen Schutz. Im Vergleich zu verputzten Fassaden, halten Riemchen nahezu ewig – das Streichen alle paar Jahre entfällt. Riemchen schonen auf lange Sicht Ihr Portemonnaie und erhalten den Wert Ihrer Immobilie.

                Große Auswahl für umweltbewusstes Bauen

                Klingt gut – sieht noch besser aus: Riemchen gibt es in vielen Farben, Formaten und Oberflächenstrukturen. Mit der individuellen Gestaltung der Fassade, können Sie Ihre Persönlichkeit und Ihren Stil zum Ausdruck bringen. Von postmodern bis zu nostalgischer Backsteinromantik sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Auch die Umwelt freut sich: Riemchen sind ein hundertprozentiges Naturprodukt und werden aus hochwertigen natürlichen Tonsorten bei bis zu 1.200 °C gebrannt. Den Anforderungen an umweltbewusstes Bauen werden die Ziegelscheiben damit absolut gerecht.

                Formate

                Die Entscheidung, welches Klinkerriemchen-Format am besten zum Haus passt, bleibt Ihnen bzw. Ihrem Architekten überlassen. Ein gut gewähltes Format und das Fugenbild unterstreichen den Stil Ihres Hauses. Die Dicke der Klinkerriemchen liegt meist zwischen 9 und 14 mm. Die Sichtseiten-Formate entsprechen denen üblicher Vollklinker und unterliegen einer Norm.

                Setzen von Klinkerriemchen

                Nach Aushärtung der Armierungslage wird ein Klebemörtel mit einer Dicke von 6 mm aufgetragen. Auf diesen werden die Klinkerriemchen verlegt.

                Verfugen von Klinkerriemchen

                Die Verfugung erfolgt mit einem wasserabweisendem Riemchen-­Fugenmörtel und einem Fugeisen.

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